Schweizer Nationalbank kippt Kursfixierung

SNB Franken Kredit

KEIN Faschingsscherz – Die heutige Meldung der Schweizer Nationalbank schlägt ein wie eine Bombe:

Die Schweizerische Nationalbank hebt den Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro auf und verteuert damit wohl alle Franken Fremdwährungskredite, die die österreichischen Banken „vermittelt“ haben. Kassiert haben die Banken, fette Provisionen und Vermittlungsgebühren.

Originalzitat der Nationalbank:

Zugleich senkt sie den Zins für Guthaben auf den Girokonten, die einen bestimmten
Freibetrag übersteigen, um 0,5 Prozentpunkte auf −0,75%. Das Zielband für den Dreimonats Libor verschiebt sie weiter in den negativen Bereich auf –1,25% bis −0,25% von bisher −0,75% bis 0,25%.

Der Mindestkurs wurde in einer Zeit der massiven Überbewertung des Frankens und größter Verunsicherung an den Finanzmärkten eingeführt. Diese außerordentliche und temporäre Maßnahme hat die Schweizer Wirtschaft vor schwerem Schaden bewahrt. Der Franken bleibt zwar hoch bewertet, aber die Überbewertung hat sich seit Einführung des Mindestkurses insgesamt reduziert. Die Wirtschaft konnte diese Phase nutzen, um sich auf die neue Situation einzustellen.

Die Unterschiede in der geldpolitischen Ausrichtung der bedeutenden Währungsräume haben sich in letzter Zeit markant verstärkt und dürften sich noch weiter akzentuieren. Der Euro hat sich gegenüber dem US-Dollar deutlich abgewertet, wodurch sich auch der Franken zum US-Dollar abgeschwächt hat. Vor diesem Hintergrund ist die Nationalbank zum Schluss gekommen, dass die Durchsetzung und die Aufrechterhaltung des Euro-Franken Mindestkurses nicht mehr gerechtfertigt sind.

Meinung der Pfandhaus Graz Redaktion:
Bei  Pfandkredite kann das nicht passieren. Alle Kosten, die Zinsen und Gebühren sind fix und amtlich geregelt. Überraschungen ausgeschlossen. Wer nur seinem Bankberater vertraut, der hat schon oft verloren…

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